Glaubenssätze und Realität

Deine Glaubenssätze formen deine Realität, deine individuellen und deine geteilten Glaubensmuster.
Und wenn du glaubst – einfach ausgedrückt – dass die Leute es gut mit dir meinen und dich freundlich behandeln, dann wird es so sein.

Wenn du glaubst, die Welt sei gegen dich – wird das deiner Erfahrung auch so sein. Und wenn du glaubst, dass es dir ab Glaubenssätze und Realität weiterlesen

Was bedeutet „eigenverantwortlich Handeln“?

Ich bin verantwortlich für die Erfüllung meiner Wünsche:

Niemand ist es mir schuldig, dass meine Wünsche erfüllt werden. Ich habe keinen Anspruch auf das Leben oder die Energie anderer. Wenn ich Wünsche habe, ist es an mir, nach Möglichkeiten zu suchen, wie ich sie befriedigen kann. Ich muss mich in die Verantwortung nehmen, einen entsprechenden Plan zu erstellen und ihn praktisch umzusetzen. Wenn zur Erreichung meiner Ziele die Beteiligung anderer Personen erforderlich ist, obliegt es meiner Verantwortung,  zu wissen, was ich Ihnen an Informationen oder was auch immer geben muss oder ihnen schuldet, wenn sie mit mir zusammenarbeiten sollen. Ich respektiere ihr Eigeninteresse und weiß, dass ich mir dieses Interesses bewusst sein muss, wenn ich in den Genuss ihrer Kooperation oder Hilfe kommen möchte. Wenn ich nicht willens und bereit bin, die Verantwortung für die Erfüllung meiner Wünsche zu übernehmen, dann sind es keine wirklichen Wünsche – sondern nur Tagträume. Jeder ernst gemeinte Wunsch setzt voraus, dass ich realistisch die Frage beantworten kann: Was bin ich bereit zu tun, um das zu bekommen, was ich mir wünsche?

Ich bin verantwortlich für meine Entscheidungen und mein Handeln:

„Verantwortlich“ sein heißt in diesem Zusammenhang nicht, dass ich mich verantwortlich fühle, dass ich mich als Sündenbock hinstellen und mir moralische Vorhaltungen oder Schuldgefühle aufladen lasse. Sondern: dass ich als die verantwortliche treibende Kraft in meinem Leben und Verhalten auftrete. Wenn es meine Entscheidungen und meine Handlungen sind, so bin ich die Quelle. Zu dieser Tatsache muss ich mich bekennen. Und ich darf sie nicht aus den Augen verlieren, wenn ich Entscheidungen treffe und handele.

Ich bin verantwortlich für das Maß an Bewusstsein, dass ich meine Arbeit entgegenbringe:

Hier gilt das gleiche wie bei der Frage der Entscheidungen. Niemand anders kann dafür verantwortlich sein, wie bewusst ich meinen täglichen Beschäftigungen nachgehe. Ich kann versuchen, beruflich bewusst mein Bestes zu geben, oder ich kann versuchen, mit einem möglichst geringen Bewusstsein und Aufwand davonzukommen. Oder ich versuche es mit irgendeiner Zwischenlösung. Wenn ich meine Verantwortung auf dieser Ebene nicht aus den Augen verliere, ist es wahrscheinlicher, dass ich meine Arbeit sehr bewusst erledige.

Ich bin verantwortlich für das Maß an Bewusstsein, dass ich meinen Beziehungen entgegenbringe:

Das vorgenannte Prinzip gilt gleichermaßen für meinen Umgang mit anderen – angefangen von der Gesellschaft, die ich mir suche, bis zu dem Bewusstsein, das ich Begegnungen entgegenbringe oder auch nicht. Bin ich wirklich da bei meinen Begegnungen mit anderen? Bin ich wirklich bei den Dingen, die gesagt werden? Denke ich über die Folgen meiner Äußerungen nach? Registriere ich, inwieweit andere von dem was ich sage und tue, betroffen sind?

Ich bin verantwortlich, wie ich meine Zeit schwerpunktmäßig nutze:

Es liegt in meiner Verantwortung, ob die Zeit und Energie, die ich im Einzelnen investiere, gemessen an meinen Wertvorstellungen angemessen ist oder nicht. Wenn ich behaupte, dass ich meine Familie mehr als alles andere Liebe, aber selten alleine mit ihr zusammen bin in meiner Freizeit weitestgehend im Kreis von Freunden mit Karten oder Golfspielen verbringen, so muss ich mich diesem Widerspruch stellen und über entsprechende Konsequenzen nachdenken. Wenn meine Hauptaufgabe in meinem Job erklärtermaßen darin besteht, neue Kunden für das Unternehmen zu werben, ich aber in Wirklichkeit 90 % meiner Zeit mit banalen Bürokram beschäftigt bin, der wenig zu den Umsätzen Beiträge, so muss ich mich der Frage stellen, wie ich meine Energie sinnvoller investieren kann.

Wenn ich im Rahmen meiner Beratertätigkeit Führungskräften den Satzstamm vorgebe: „wenn ich die Verantwortung dafür übernehme wie ich meine Zeit schwerpunktmäßig nutze…“, so kommen oft interessante Endungen dabei heraus:

„… Würde ich es lernen häufiger nein zu sagen;…“

„… Würde ich etwa 30 % meiner derzeitigen Beschäftigungen beiseitelassen;…“

„Wäre ich wesentlich produktiver Hätte ich mehr Freude an meiner Arbeit …“

„Wäre ich entsetzt, wie wenig ich in Wirklichkeit selbstbestimmt habe…“

„Könnte ich meine Fähigkeiten besser nutzen…“

Ich bin verantwortlich für die Qualität meiner Botschaften:

ich bin dafür verantwortlich, dass ich mich so klar wie möglich Ausdrücke, zu überprüfen, ob derjenige, der mir zuhört, mich verstanden hat, so laut und deutlich zu sprechen, dass man mich hören kann, wie höflich oder unhöflich ich meine Gedanken übermittele.

Ich bin verantwortlich für mein persönliches Glück:

Ein Zeichen fehlender Reife ist die Überzeugung, dass es die Aufgabe eines anderen Menschen sei, mich glücklich zu machen – genauso wie es früher die Aufgabe meiner Eltern war, mich zu ernähren. Wenn jemand mich liebte, dann würde ich mich auch selbst lieben. Wenn jemand sich um mich kümmerte, dann wäre ich zufrieden. Wenn jemand mir meine Entscheidungen abnehmen könnte, dann hätte ich keine Sorgen. Wenn mich doch nur jemand glücklich machen würde. Es gibt einen einfachen, aber wirksamen Satz stammen, der sie in die Wirklichkeit zurückholen kann: wenn ich die volle Verantwortung für mein Glück übernehme…

Wenn ich die Verantwortung für mein Glück übernehme, gewinne ich an Stärke und Kraft. Damit nehme ich mein Leben wieder selbst in die Hand. Ehe ich diese Verantwortung übernehme, stelle ich sie mir als Belastung vor. Und am Ende stelle ich fest, dass sie mich befreit.

Ich bin verantwortlich für die Werte, die ich für mein Leben wähle und übernehme:

Wenn ich nach Werten lebe, die ich einfach so und ohne nachdenken von anderen übernommen habe, ist es gut denkbar, dass ich mir vormachen, sie seien ein Teil „meiner Natur“ und dessen, „wer ich bin“ und so kann ich geschickt die Tatsache umgehen, dass sie sehr wohl eine Frage der Wahl sind. Wenn ich bereit bin anzuerkennen, dass meine Werthaltungen im Wesentlichen eine Frage der Wahl in Entscheidungen sind, dann kann ich meine Werten neu in Augenschein nehmen, sie hinterfragen und gegebenenfalls revidieren. Auch hier gilt wiederum, dass die Übernahme der Verantwortung mich befreit.

Ich bin verantwortlich für die Erhöhung meines Selbstwertgefühls:

Das Selbstwertgefühl ist kein Geschenk, dass ein anderer Mensch mehr machen kann. Es wird in meinem Inneren erzeugt. Passiv darauf zu warten, dass irgendetwas geschieht, dass mein Selbstwertgefühl erhöht, heißt, dass ich mich zur lebenslänglichen Frustrationen verurteile.

aus: Nathaniel Branden -Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls

20 Geistige Barrieren, die du vielleicht nicht einmal erkennst, halten dich zurück

 

 

 

 

 

 

Unsere Lasten können in diesem Leben ziemlich schwer sein. Wir können uns so in der Matrix verfangen, dass wir jeden Tag vergessen, dass wir hier sind, um unser eigenes Leben zu leben, und nicht das eines anderen. Es ist leicht, das Gepäck anderer Leute aufzunehmen und es zu 20 Geistige Barrieren, die du vielleicht nicht einmal erkennst, halten dich zurück weiterlesen

Die Chemie der Abhängigkeit und das Tor zur Freiheit

Unter Druck zu handeln bedeutet, mitleidlos mit unserer Leidenschaft umzugehen.

Wenn wir uns bewusst entscheiden, erleben wir uns als Ganzes – ohne die Sucht als Platzhalter.

Sucht ist keine Ergänzung zu sich selbst. Sucht trennt uns davon zu erkennen, dass wir in uns unsere Liebe fertig stellen wollen.

Nach der vorstehenden Definition sind wir alle nach etwas süchtig.

Ob Drogen, Alkohol, Essen, Sex, Zucker, Die Chemie der Abhängigkeit und das Tor zur Freiheit weiterlesen