Der Generalangriff auf das freie Denken

Der Generalangriff hat begonnen.
Politik, Medien und Industrie haben ihren Großangriff auf unsere Gedankenfreiheit begonnen.

Nachdem sie zunächst in kleinen unauffälligen Schritten ausprobierten, wie weit sie gehen können – wie weit wir Einschränkungen, Denkverbote, Lügen, Zwang und Manipulation akzeptieren – wird nun zeitgleich in ganz Europa und in den USA der finale Schritt vorbereitet.
Darkness fallingDas Ziel scheint für viele die völlige Versklavung und Konditionierung der gesamten Bevölkerung zu sein, ihre Verwandlung in willenlose Arbeitssklaven und zahlungsbereite, Der Generalangriff auf das freie Denken weiterlesen

Glaubenssätze und Realität

Deine Glaubenssätze formen deine Realität, deine individuellen und deine geteilten Glaubensmuster.
Und wenn du glaubst – einfach ausgedrückt – dass die Leute es gut mit dir meinen und dich freundlich behandeln, dann wird es so sein.

Wenn du glaubst, die Welt sei gegen dich – wird das deiner Erfahrung auch so sein. Und wenn du glaubst, dass es dir ab Glaubenssätze und Realität weiterlesen

Was für irrationale Ideen manche haben…

Wir haben ja alle so unsere Grillen im Kopf.
Manchmal ist das ja ganz lustig.

Weniger lustig ist aber, dass die aufgeführten Denkweisen bei uns Depressionen, Angsterkrankungen und Burnout erzeugen können!

Mal sehen, was Fachleute dazu sagen!


Der amerikanische Psychologe Ellis (1970) benennt als

„die wichtigsten, grundlegenden „irrationalen Ideen, die emotionale Störungen verursachen und aufrechterhalten“:

Die Idee, dass ein Erwachsener unbedingt in allen seinen Handlungen von jeder Person geliebt werden muss – anstatt sich auf seine eigene Selbstachtung zu konzentrieren, auf das Gewinnen von Anerkennung für praktische Ziele und auf das Lieben anstelle des Geliebtwerdens.

Die Idee, dass bestimmte Handlungen schrecklich oder böse usw. sind und dass Leute, die solche Handlungen ausführen, streng bestraft werden sollten anstelle der Idee, dass bestimmte Handlungen unangemessen oder antisozial sind und dass Leute, die solche Handlungen ausführen, sich dumm, unwissend oder neurotisch benehmen und man ihnen besser helfen sollte, sich zu ändern.

Die Idee, dass es entsetzlich ist, wenn die Dinge nicht so sind, wie man es gern hätte – anstelle der Idee, dass es sehr schade ist und dass man besser versuchen sollte, die Bedingungen zu ändern oder zu kontrollieren, so dass sie befriedigender werden, und wenn das nicht möglich ist, man ihre Existenz lieber zeitweilig akzeptieren sollte.

Die Idee, dass menschliches Elend von außen verursacht wird und einem durch Menschen und Ereignisse von außen aufgezwungen wird – anstelle der Idee, dass emotionale Störungen durch die individuelle Sicht der Bedingungen verursacht werden.

Die Idee, dass man sich schrecklich aufregen sollte, wenn etwas gefährlich oder beängstigend ist oder sein könnte – anstelle der Idee, dass man dem besser offen entgegentreten und es ungefährlich machen sollte und, wenn das nicht möglich ist, das Unvermeidliche akzeptieren sollte.

Die Idee, dass es einfacher sei, Lebensschwierigkeiten und Verpflichtungen zu vermeiden, als sie anzupacken – anstelle der Idee, dass der so genannte einfache Weg auf lange Sicht immer der viel schwierigere ist.

Die Idee, dass man etwas anderes oder Stärkeres oder Größeres als sich selbst braucht, auf das man sich verlassen kann – anstelle der Idee, dass es besser ist, die Risiken des unabhängigen Denkens und Handelns auf sich zu nehmen.

Die Idee, dass man in allen möglichen Bereichen äußerst kompetent, intelligent und erfolgreich sein sollte – anstelle der Idee, dass es besser wäre, es gut zu tun als gut tun zu müssen und sich als ganz unvollkommenes Wesen annehmen sollte, das allgemein menschliche Grenzen und spezifische Schwächen hat.

Die Idee, dass etwas unbeschränkt das Leben beeinflussen sollte, weil es früher das Leben stark beeinflusste – anstelle der Idee, dass man aus seinen früheren Erfahrungen lernen kann, aber nicht zu sehr an sie gebunden sein oder durch sie beeinträchtigt werden sollte.

Die Idee, dass man sichere und perfekte Kontrolle über Dinge haben muss – anstelle der Idee, dass die Welt voll ist von Wahrscheinlichkeit und Zufall und dass man trotzdem das Leben genießen kann.

Die Idee, dass menschliches Glück durch Trägheit und Inaktivität erreicht werden kann – anstelle der Idee, dass Menschen dann am glücklichsten seien, wenn sie ganz in kreativen Zielen aufgehen oder wenn sie sich anderen Menschen oder Projekten widmen.

Die Idee, dass man eigentlich keine Kontrolle über seine Gefühle hat und dass man nichts dafür kann, bestimmte Dinge zu fühlen – anstelle der Idee, dass man enorme Kontrolle über die destruktiven Gefühle hat, wenn man sich dazu entschließt, daran zu arbeiten, die blinden und unwissenschaftlichen Hypothesen zu ändern, die man verwendet, um die destruktiven Gefühle zu schaffen.

Wie du dein Lebensmanifest schreibst und warum es dein Leben verändern wird

Wir lassen uns im Leben immer wieder nur allzu leicht von allem und jedem, was unsere Aufmerksamkeit erfordert, ablenken. Es ist häufig schwierig, unsere Energie dort zu halten, wo wir sie am dringendsten brauchen. Wir lassen uns leicht ablenken, irritieren und auf die falsche Spur bringen.

Darum ist es so wichtig, ein persönliches Lebensmanifest zu schreiben. Das bedeutet deine Visionen und Werte zu verankern. Das wird dich dazu veranlassen, Inventur zu machen, dein Herz zu öffnen, groß zu träumen und herauszufinden, was deine Ziele sind.

Für mich öffnete es den Weg zu meiner Heilung auf allen Ebenen. In dem Moment, in dem ich erkannte, dass ich selbst für meine Zukunft verantwortlich war, änderten sich meine Absichten und Werte, meine gesamte Wahrnehmung des Lebens.

Wie siehst du dein Leben?

Woran glaubst du? Wie wirst du dieses Leben dazu verwenden, das zu erreichen oder zu sein?

Dein persönliches Manifest wird dich zu deiner eigenen Realität und deinem eigenen Ziel zurückbringen. Es ist ein erstaunliches Werkzeug für jeden bewusst lebenden Menschen.

Es bringt auf eine lebendige Art deine innere Wahrheit hervor. Und höchstwahrscheinlich wird es sich mit dir verändern, mit dir wachsen, während du selbst dich weiterentwickelst und wächst.

Die Kraft, die dir aus dem Schreiben erwächst und der daraus entstehende Impuls zur Selbstverwirklichung überschreiten die Grenzen des Vorstellungsvermögens.

Worte haben sehr viel Kraft – sie sind Energie.

Obwohl du in Büchern Worte aus den Manifesten anderer Leute finden wirst, die dir als wahr erscheinen, setzt nichts so viel Kraft frei, wie dein eigenes Manifest, das du selbst schreibst.

Es gibt die wahren Worte deiner Seele und deiner inneren Weisheit wieder.

Du kannst es kurz, lang, spezifisch oder eher allgemein halten. Du kannst nur über das Thema schreiben, das dich am meisten begeistert oder  ein vollständiges Manifest verfassen. Du kannst jetzt einfach anfangen und später Ergänzungen hinzufügen.

Dieses Lebensskript dioent sowohl als Handlungsaufforderung als auch als Grundsatzerklärung.

Nutze deine schriftliche Ausarbeitung als:

      • deinen Kompass und Wegweiser.
      • einen allgemeinen Rahmen für dein Leben und wie du es lebst.
      • Erinnerung daran, weiterzumachen und deine Ziele zu verfolgen.
      • deine persönliche Quelle der Motivation.
      • eine Inspiration, immer besser zu werden.
      • eine Erinnerung an deine Prioritäten.
      • eine Bestärkung darin, deinem Lebenszweck beharrlicher zu folgen.
      • dein ganz persönliches Nachschlagewerk, wenn es schwierig wird.
      • deine Grundlage, um dein Leben aufzubauen
      • einen neuen Anfang für dein neues wahres Leben, frei von Drama und Enttäuschung.

 

Schreibe dein eigenes Lebensskript!

 

Manifest: „Eine schriftliche Erklärung, um deine Absichten, Motive oder Überzeugungen öffentlich zu erklären.“ 

 

Wenn du einmal angefangen hast, wird sich wahrscheinlich dein ganzes Leben verändern. Der Prozess ist an sich enthüllend  und befreiend für dein Denken und Fühlen. Du kannst viel daraus lernen.

Wahrscheinlich schreibst du es am liebsten auf deinem Computer. So kannst du es jederzeit weiter bearbeiten und ergänzen, während sich dein Leben entfaltet.

Der fortschreitende Entwicklung deiner Aufzeichnungen ist eine wunderbare Art, auf dem richtigen Weg zu bleiben. Zugegeben; wenn du dir tatsächlich die Zeit nimmst, es handschriftlich mit Stift und Papier zu schreiben, ist es noch wirkungsvoller. Der Verstand ist für die Worte noch empfänglicher, wenn sie durch die körperliche Rückkopplung des manuellen Schreibvorgangs verstärkt werden. Ich glaube fest an Stift und Papier, aber manchmal ist es halt nicht das Praktischste. Du entscheidest selbst.

Lies es so oft du willst. Manche lesen es jeden Tag, manche schauen es jede Woche oder jeden Monat an. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Es ist dein Dokument, und nur du kannst entscheiden, was darin stehen soll, wie umfangreich es wird oder wie viele Themen enthalten sind. Manche legen Wert darauf, dass alles im Detail enthalten ist, und andere bevorzugen einfach einige leicht lesbare Sätze, die dein zukünftiges Leben und deine Werte repräsentieren.

Der wichtigste Schritt ist, eines zu schreiben. Und einfach los zu legen.

Schreibe zuerst eine kurze Einführung!

Welche Absicht verfolgst du in diesem Manifest? Was möchtest du erreichen? Halte ist einfach und klar.

Der Sinn ist wichtiger als schöne Worte. Wähle Worte, die für dich eine Bedeutung haben.

Suche dir ein stilles Plätzchen, atme tief durch und erschließe deinen inneren Raum. Schreibe möglichst immer an einem positiven und inspirierenden Ort. Und verwende positive Worte und Sätze.

Das wird ein Dokument, dass dir Mut macht. Es wird dir helfen, deine Träume und Werte weiter zu entwickeln und zu verwirklichen. Es klärt deine Vision. Es lässt dich in deine Träume eintauchen.

Sobald du dieser Absicht folgst, kannst du jederzeit darauf zurückgreifen und später einen zweiten und einen dritten Blick darauf werfen.

Lass es aus deinem Herzen fließen. Versuche ruhig, das Gehirn zu umgehen. Was willst du mit dieser Erklärung wirklich? Wie möchtest du dein Leben leben? Hier kannst du es jederzeit nachlesen.

Wenn du willst, halte es unter Verschluss. Dann bleibt es dein persönliches Geheimnis, das außer dir  niemand zu Gesicht bekommt.

Sei direkt und authentisch.

Dein persönliches Manifest kann vielerlei Formen annehmen. Kurz oder lang, einfach oder komplex. Es kann alle Bereiche deines Lebens oder nur einige Ausschnitte umfassen. Es kann sich auf Ziele oder allgemeine Lebenseinstellungen konzentrieren. Vielleicht möchtest du es in Form einzelner kurzer Sätze schreiben  oder es eher als Geschichte darstellen.

Hier wichtigste Anregung: Halte es einfach!

Besinne dich auf die drei grundlegenden Komponenten: Weisheiten, Ziele und Überzeugungen.

So ist es ganz einfach für dich.

Schreibe eine Überschrift für jedes der drei Themen und lass den Stift den Rest erledigen. Schreibe auf, welche Weisheiten dir wichtig sind, was du für wahr hältst und wovon du überzeugt bist.

Dann schreib auf, was deine Ziele sind und so weiter. Bringe es auf den Punkt.

Begrenze jedes Thema auf eine Seite. Beispielsweise: Ich weiß, wie wertvoll ich bin. Mein Leben ist wunderschön. Die Natur ist perfekt.

Definiere die Bereiche deines Lebensmanifests.

Du kannst eine Liste von Lebensbereichen erstellen, die du ansprechen möchtest. Es kann sich um dein Liebesleben, deine Beziehungen, dein Arbeitsleben, deine finanziellen Ziele oder um deine Gesundheit handeln. Du könntest beispielsweise schreiben, wie deine Gesundheit wachsen und sich manifestieren soll. Wie soll sie aussehen und was willst du körperlich machen?

Jeder Abschnitt erhält einen eigenen Bereich, in den du alles notieren kannst, was dir zum Thema einfällt.

Es geht darum, was du hinterlassen willst. Worauf möchtest du zurückblicken, wenn dieses Leben zu Ende geht? Deine Grundüberzeugungen, aber auch deine Siege und Erfolge.

 

Du kannst Bereiche einschließen wie:

      • Wie wirst du mit Fehlern und Versagen umgehen?
      • Wie wirst du mit anderen interagieren?
      • Wie behandelst du deinen Körper?
      • Wie gehst du mit Risiken und Chancen um?
      • Wie wirst du dein Geld ausgeben?
      • Wie wirst du nützlich sein?
      • Wie willst du deine Freizeit verbringen?
      • Wie willst du ganz allgemein dein Leben führen?
      • Was sind deine Berufsziele?
      • Wie sieht dein Lebensraum aus?
      • Wohin willst du reisen?

Das Manifest enthält deine persönliche Zielsetzung:

Arbeite detailliert aus, was du tun willst.

Sei genau. Beginne mit deinem Gesamtplan und teile ihn in Einzelheiten auf. Welches Ergebnis willst du erreichen? Was  möchtest du verdienen oder wen möchtest du kennenlernen? Wohin möchtest du reisen oder welchen anderen Traum möchtest du dir erfüllen? Du kannst es mit jedem Aspekt deines Lebens in Verbindung bringen, solange du genau weißt, was du willst.

Was willst du tun, um es zu erreichen?

Schreibe genau auf, was du zu tun und zu opfern bereit bist. Eventuell ist es unumgänglich, andere Projekte auf Eis zu legen. Vielleicht musst du einige Zeit von einem geringeren oder unsichereren Einkommen oder in einer weniger wünschenswerten Umgebung leben.

Beschreibe deinen Weg zur erfolgreichen Selbstverwirklichung.

Plane jeden Schritt, der nötig ist, dorthin zu kommen.

Sei genau. Was musst du tun?

Verfolge dein Vorhaben und sei hartnäckig. Schreibe deinen Weg zum Erfolg nieder.

Erstelle einen Zeitplan.

Lege Termine und Eckpunkte fest. Übernimm deine Verantwortung. Schau nach vorne und verfolge deine Schritte.

Stell dir dabei vor, du hast es bereits getan, es erreicht.

Plane alles ein. Plane ein, drei oder zehn Jahre voraus.

Was auch immer nötig ist, deine persönlichen Ziele zu erreichen.

 

Ein Manifest deiner Werte und deiner persönlichen Kraft:

Beantworte dir ein paar einfache, aber tiefgründige Fragen. Suche tief in deiner Seele und verfasse eine allgemeine Erklärung deiner Grundüberzeugungen, Weisheit und Verständnis.

Die Antworten zu jeder dieser (oder ähnlicher) Fragen lassen sich als Gliederung für deine schriftlichen Aussagen verwenden.

      • Wofür will ich mein Leben einsetzen?
      • Woran glaube ich?
      • Was will ich in meinem Leben ändern?
      • Wie definiere ich mich?
      • Was schätze ich am meisten in meinem Leben?
      • Wie will ich mein Leben leben?
      • Was begeistert mich?
      • Was ist meine wahre Absicht?
      • Wofür stehe ich?
      • Was macht mich wirklich glücklich?

 

„Vertraue dir selbst, dann wirst du leben können.“

      • Johann Wolfgang von Goethe

 

Drücke dich verbindlich und positiv aus.

Mach es erhebend. Hole deine angenehmen Erinnerungen hervor und grabe tief nach diesen inspirierenden Worten. Wenn du sie liest, sollten sie dich nicht nur erheben und dir Antrieb verleihen; sie sollten das ganze Universum anheizen. Sei direkt und auf den Punkt. Du willst ja nicht irgendwann deine Erklärung lesen und dich fragen, was genau du da gemeint hast. Zu viele schöne Worte werden die Botschaft nur durcheinander bringen.

Verwende eine affirmative und starke Sprache.

Sei präzise und sprich in einem lösungs- und handlungsorientierten Ton.

Benutze niemals negative Formulierungen. Vermeide Aussagen wie: „Ich werde nie wieder krank sein.“

Bejahe stattdessen immer, was du sehen willst: „Ich werde gesund und stark sein.“

Setze am besten noch einen drauf und sage: „Ich bin gesund.“

Sei klar in deinen Aussagen.

Mach es nicht länger als nötig.

Denken daran, du wirst es immer wieder lesen. Fang einfach an und ergänze nach Bedarf. Ich habe immer wieder Gedanken zu meinem Manifest hinzugefügt wie auch wieder entfernt. Dieses Werkzeug, wird dir umso mehr bringen, je öfter du es durchliest und umschreibst.

Schreibe in der Gegenwart.

Wenn du über die Zukunft schreibst, wird es in der Zukunft bleiben. Alles, was wirklich ist, ist das Jetzt.

Deshalb ist es am wirksamsten, im Präsens zu schreiben. Das verleiht dir die Sicherheit, dass es bereits getan ist. Während du schreibst, stelle es dir auch mit deinem inneren Auge vor. Sieh es als erledigt an. Das hat eine sehr starke Energie.

Lass Dir  Zeit.

Überstürze nichts. Lass dein persönliches Manifest zu einer Bereicherung deines Lebens werden. Indem du schreibst,  erkennst du deine Bedeutung. Es lohnt sich, etwas Zeit darauf zu verwenden.

Wenn du mit Stift und Papier arbeitest, wird es automatisch etwas länger dauern.  Multitasking auf dem Computer fällt uns meist leichter.

Achte darauf, dich dadurch nichts ablenken zu lassen. Das, was du hier gerade erschaffst, hat große Kraft.

Stell dir vor, du würdest einen Brief an deinen Schöpfer schreiben und ihm deinen Lebenszweck und deine Bereitschaft erklären, dich selbst zu verbessern und bewusster und achtsamer zu sein.

Lass es alles raus.

Lass es zu, dass sich die innersten Überzeugungen und Motive zu jedem der von dir gewählten Themen zeigen. Es geht um deine Grundwerte. Die, die deine Wahrheit ausmachen. Dies ist die Gelegenheit für dich, einmal ganz tief in dir zu graben. Alle Karten auf dem Tisch, bitte. Du wirst überrascht sein, was du zu bestimmten Themen meinst und fühlst. Was du für deine Zukunft hältst und wie du dich mit Freunden und Familie identifizierst.

Die erstaunlichen Werte eines persönlichen Manifestes:

Das Durchlesen deines Manifests soll dich stärken und unterstützen. Am meisten hast du davon, wenn du dir angewöhnst, jeden Tag darin zu blättern. Es soll dich daran erinnern, warum du machst, was du tust.

Halte es positiv.

Sobald du ein eigenes Manifest verfasst hast, wirst du immer Stärke und Unterstützung darin finden, indem du es immer und immer wieder liest. Wenn du täglich drin liest, kannst du dich orientieren und stärker auf deine Ziele konzentrieren. Das Leben ist eine fließende Reise, und jeden Tag sollten wir uns an unsere Werte erinnern.

Um bewusst mit der Außenwelt umgehen zu können, müssen wir uns innerhalb unseres eigenen Raumes behaupten. Das innere Gleichgewicht wird jeden Umbruch im außen überwinden.

Wenn du also dein Manifest schreibst und jeden Tag liest, wird sich dein Leben verändern. Eine kühne Aussage, ich weiß. Doch wie könnte es anders sein? Sobald du deine Wahrheit mit deinen Zielen und Absichten verbindest, erzeugst du Veränderung. Es wird dir helfen, dich zu erinnern, warum du hier bist und warum du machst, was du tust.

Es kann dich geistig gesund zu halten, wenn die Dinge ein bisschen verrückt werden, und dir Mut zusprechen, wenn Leute dich unsicher machen oder ängstigen. Das Manifest repräsentiert deine ganz persönlichen Maßstäbe, deine reinen Absichten. Da es kein Richtig oder Falsch gibt, liegt es bei dir, was du schreibst. Ich bin überzeugt, dass du es auf deinem weg noch häufig verändern willst. Wenn du dich weiter entwickelst und in deinen Absichten sicherer wwirst, erkennst du deine Werte und inneren Kräfte noch klarer.. Du wirst mehr Klarheit darüber gewinnen, was du in deinem Leben manifestierst. Und du wirst es immer stärker zu schätzen wissen.

 

„Zur Hölle mit den Umständen; Ich schaffe Chancen. „- Bruce Lee

 

Mein Lebensmanifest hat mir geholfen, meine innersten Überzeugungen und meine eigene heilige Wahrheit zu definieren. Ich habe seit damals über die verschiedensten Gebiete meines Lebens geschrieben.

 

So entstand beispielsweise eine einfache 33-Punkte-Erklärung meiner Werte und Grundsätze

 

      1. Ich wähle, glücklich zu sein. Ich weiß, das ist eine Entscheidung.
      2. Wenn ich führe, folge ich. Ich vertraue mir und meiner inneren Stimme.
      3. Ich kann meine Gedanken ändern, meine Meinung ändern und mein Leben verändern.
      4. Ich bin authentisch. Ich erlaube mir, mir selbst und anderen treu zu sein.
      5. Ich vergebe leicht.
      6. Mein Ziel ist es, andere zu inspirieren, ihre vollen Potenziale zu leben.
      7. Was andere von mir denken, ist nicht meine Angelegenheit.
      8. Ich atme, lebe und spreche Gesundheit und Wohlstand.
      9. Ich bin ein Schöpfer in meinem Leben. Ich übernehme Verantwortung und handle entsprechend meinen Zielen.
      10. Jeden Tag bemühe ich mich, es besser zu machen.
      11. Ich konzentriere mich auf die positive Seite des Lebens und weiß, dass es kein Versagen gibt, nur Lernen.
      12. Ich behandle meinen Körper wie einen Tempel. Mit Liebe, Respekt und Ehre.
      13. Ich ernähre meinen Körper mit roher lebender Nahrung. Ich habe immer genug.
      14. Ich wandle in der Natur und ehre die ganze Schöpfung.
      15. Ich gehe leicht auf dieser Erde, indem ich mir des Planeten und seiner Erdlinge bewusst bin.
      16. Ich lebe in Dankbarkeit für alles was ist. Jeden Tag zähle ich meine Segnungen.
      17. Jede sich bietende Gelegenheit wird dankbar angenommen und erforscht.
      18. Ich bin stabil, stark und diszipliniert.
      19. Ich gebe niemals auf. Ich halte durch, bis ich meine Ziele erreiche.
      20. Ich gehe achtsam durch den Tag.
      21. Ich meditiere jeden Tag.
      22. Meine Finanzen sind immer in Ordnung, und ich bin dafür bekannt. Ich lebe in jeder Hinsicht in der Fülle.
      23. Ich verbringe Zeit mit Menschen, die mich ermutigen und stärken.
      24. Ich vertraue in das, was ich mache. Ich bin mutig und fleißig.
      25. Ich bin offen für neue Dinge.
      26. Ich erschaffe und entwickle ein ehrliches und erfolgreiches Geschäft.
      27. Ich schätze meine Zeit und die der anderen.
      28. Meine Worte werden von einem Ort der Wahrheit aus gesprochen. Ist es nett, ist es wahr, und ist es notwendig?
      29. Ich diene, wo ich kann, mit Freude und Dankbarkeit. Geben ist eine der größten Gaben des Lebens.
      30. Meine Familie ist liebevoll und unterstützend.
      31. Ich ehre meine Gaben, indem ich sie nutze.
      32. Mein Zuhause ist ein heiliger Ort. Ich halte es ordentlich und sauber.
      33. Ich ehre Gott, die Schöpfung, die Wahrheit und mein Leben.

 

„Du bist tapferer als du glaubst, stärker als du scheinst und klüger als du denkst.“

 

Nachdem du dein eigenes Manifest geschrieben hast, sei stolz! Nur wenige tun das und erkennen ihre Werte und Grundüberzeugungen.

Spiel damit. Schreibe ein Manifest zu einzelnen Themen, wie deiner Gesundheit, deiner Ernährung oder deiner Arbeit. Wie wird es aussehen? Denken Sie daran, im Präsens zu schreiben. Verfasse eine vollständige Beschreibung.

Was siehst du, wie fühlst du dich und was machst du?

Wie sieht ein typischer Tag deines gesunden Lebens aus?

Wie wirst du nach deinen Werten leben?

Was wirst du tun und wie wirst du deine Zeit auf dieser Erde verbringen?

So erschaffst du dein Leben. Ein Bullshit-freies, erstaunliches, überwältigendes, fantastisches Leben. Du bist der Kapitän, der Fahrer, der Chef und der bescheidene Beobachter.

Lies dein Manifest jeden Tag, wenn du magst. Es wird deine Seele nähren. Wenn du die Wahrheit sagst, tanzen deine grauen Zellen. Lass es alle deine Träume einschließen, und während du es liest, glaubst du es immer mehr.

So wirst du dein ganzes Leben entsprechend deiner Wünsche und Aussagen verändern.

Es ist eine Mission Statement, ein lebendiges, sich entwickelndes Dokument, das du jederzeit ändern kannst, während du weiter forschst.

Dies ist dein Benutzerhandbuch, dein selbst erstelltes Regelwerk, das dir hilft, zur besten Version deiner selbst zu werden.

Mach mehrere Kopien davon. Stecke sie in die Tasche, hänge sie ins Büro und lass dich jeden Tag inspirieren.

 

Wir alle können dazu beitragen, diese Welt zu einem besseren Ort zu machen, indem wir uns bemühen, die beste Version von uns selbst zu werden. Wir können immer besser werden, lernen und wachsen.

Zusammen sind wir stärker und unsere vereinte Wahrheit ist stärker. Wenn wir Nein zu Lügen sagen, ehren wir unser Leben.

Projektion

Was hat das mit mir zu tun?

Wenn du mit dem Finger auf jemanden zeigst, dann denke immer daran, das drei Finger deiner eigenen Hand auf dich selbst gerichtet sind. — Laotse

Ich weiß nicht, ob Sie den Begriff Projektion aus der Psychologie kennen. „Projektion“ bedeutet, dass wir unsere Werte, Themen oder Probleme in anderen Menschen zu sehen glauben, obwohl diese mit unseren Themen vielleicht gar nichts zu tun haben.
Wenn wir projizieren, dann schreiben wir einem Menschen Dinge zu, die mehr uns selbst betreffen als den anderen.

Wir haben sozusagen ständig eine Brille auf, deren Gläser uns alles im Licht unserer eigenen Werte, Einstellungen, Probleme und Ziele sehen lassen. Selbst wenn wir uns große Mühe geben, fällt es uns nicht leicht, andere Menschen wirklich unvoreingenommen und neutral zu betrachten. Alles wird durch unsere ureigensten Themen gefiltert.
Soweit so gut, aber was hat das für Folgen für uns im Alltag?

Es hat eine ganze Menge Folgen:

• Wir regen uns bei anderen über Dinge auf, die uns an uns selbst nicht gefallen.

• Wir ärgern uns über andere, weil diese Dinge tun, die wir uns selbst insgeheim verbieten, aber trotzdem irgendwo gerne tun würden.

• Wir sehen bei anderen Menschen Probleme, die wir eigentlich selbst haben.

• Nicht selten versuchen wir andere Menschen davon zu überzeugen, dass da etwas nicht mit ihnen stimmt und zwar genau in den Bereichen, wo wir selbst ein Thema zu laufen haben.

• Wir geben anderen Menschen Rat, den wir eigentlich lieber selbst befolgen sollten, weil diese Ideen viel mehr auf unser eigenes Leben passen.

Man kann also sehen, dass unsere Projektionen für eine Menge Alltagsärgerlichkeiten verantwortlich sind.

Wenn Sie sich das nächste Mal über jemanden ärgern oder wenn Sie sich dabei erwischen, wie Sie jemand einen ungebetenen Rat geben, dann machen Sie sich klar, dass das meiste davon wahrscheinlich sowieso nur Ihre Projektionen sind.
Es geht nicht um die anderen, sondern es geht in den meisten Fällen immer um einen selbst.

Eine Leitfrage, mit der man sich prima durch den Dschungel unserer Projektionen bewegen kann ist:

Was hat das jetzt mit mir zu tun?

Stellen Sie sich diese Frage oft und gerne selbst, dann werden Sie Ihre Projektionen immer mehr verstehen und können mit sich selbst und mit anderen deutlich freier umgehen.

Überzeugungen die in der Kindheit entstehen.

Wie unsere Überzeugungen in der Kindheit entstehen. (nach Albert Ellis)

• Hatten Sie zu Hause das Gefühl, dass die gegebenen Tatsachen gesehen und respektiert oder dass sie gemieden oder geleugnet wurden?
• Wurde Bewusstsein geschätzt?
• Wurden sie vorrangig zu Gehorsam oder zu Eigenverantwortlichkeit erzogen?
• Waren der Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und Selbstbehauptung etwas Selbstverständliches?
• Wurde ihnen beigebracht, den Ausdruck ihrer Persönlichkeit mit Demütigung zu verbinden?
• Wurden Sie alles in allem ermutigt, sich selbst zu achten, ihre Gedanken ernst zu nehmen und die Inanspruchnahme ihres Verstandes ernst zu nehmen?
• Stimmte ihr Gefühl, wer sie waren, mit dem Gefühl über ein, dass ihnen ihre Eltern zu Ihrer Person vermittelten?
• Wurden Sie alles in allem dazu ermutigt, sich selbst als liebenswert zu erfahren?
• Hatten Sie das Gefühl, in einer rational überschaubaren, gerechten und zurechnungsfähigen Umwelt zu leben?
• Wurde absichtlich Furcht oder Schrecken in Ihnen geweckt, um sie in ihrem Verhalten zu manipulieren oder kontrollieren?
• Hatten Sie das Gefühl, dass ihre Eltern auf ihrer Seite waren und das Beste in ihnen unterstützten?
• Hatten Sie das Gefühl, dass ihr Verstand an ihre Fähigkeiten anerkannt wurden?
• Wurden sie ermutigt, ihre Wünsche und Bedürfnisse wichtig zu nehmen?
• Wurden sie stillschweigend (oder ausdrücklich) dazu angehalten, sich als schlecht zu betrachten?
• Wurde in ihnen der Glaube gefördert, es gehen Ihrem Leben weniger um die Umsetzung von Werten oder um Befriedigung, als vor allem um die Vermeidung von Schmerz oder Ablehnung?
• Wurden ihre Würde und Rechte respektiert?
• Wurde das Selbstwertgefühl in ihrer Familie als ein Wert angesehen?
• Wurde ihnen eine beflügelte Vision hinsichtlich der Möglichkeiten vermittelt, die das Leben bereithält?
• Wurde ihnen das Gefühl gegeben, die Welt sei ein feindseliger Ort?
• Wurden emotionale Offenheit, der Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und Selbstannahme unterstützt?
• Wurden Sie dazu ermutigt, angstfrei an neue Herausforderungen und neue Lerninhalte heranzugehen?
• Fühlten sie sich in ihrer positiven Haltung und ihrer Freude an ihrem Körper und ihrer erwachenden Sexualität unterstützt?
• Sofern Sie ein Mann sind, gaben ihre Eltern ihnen das Gefühl, es sei erstrebenswert, ein Mann zu sein? Und sofern Sie eine Frau sind, gaben ihre Eltern ihnen das Gefühl, es sei erstrebenswert, eine Frau zu sein?
• Wurde in Ihnen das Selbstwertgefühl gefördert, dass sie nicht hier auf Erden sind, um Erwartungen anderer zu erfüllen?

Was bedeutet „eigenverantwortlich Handeln“?

Ich bin verantwortlich für die Erfüllung meiner Wünsche:

Niemand ist es mir schuldig, dass meine Wünsche erfüllt werden. Ich habe keinen Anspruch auf das Leben oder die Energie anderer. Wenn ich Wünsche habe, ist es an mir, nach Möglichkeiten zu suchen, wie ich sie befriedigen kann. Ich muss mich in die Verantwortung nehmen, einen entsprechenden Plan zu erstellen und ihn praktisch umzusetzen. Wenn zur Erreichung meiner Ziele die Beteiligung anderer Personen erforderlich ist, obliegt es meiner Verantwortung,  zu wissen, was ich Ihnen an Informationen oder was auch immer geben muss oder ihnen schuldet, wenn sie mit mir zusammenarbeiten sollen. Ich respektiere ihr Eigeninteresse und weiß, dass ich mir dieses Interesses bewusst sein muss, wenn ich in den Genuss ihrer Kooperation oder Hilfe kommen möchte. Wenn ich nicht willens und bereit bin, die Verantwortung für die Erfüllung meiner Wünsche zu übernehmen, dann sind es keine wirklichen Wünsche – sondern nur Tagträume. Jeder ernst gemeinte Wunsch setzt voraus, dass ich realistisch die Frage beantworten kann: Was bin ich bereit zu tun, um das zu bekommen, was ich mir wünsche?

Ich bin verantwortlich für meine Entscheidungen und mein Handeln:

„Verantwortlich“ sein heißt in diesem Zusammenhang nicht, dass ich mich verantwortlich fühle, dass ich mich als Sündenbock hinstellen und mir moralische Vorhaltungen oder Schuldgefühle aufladen lasse. Sondern: dass ich als die verantwortliche treibende Kraft in meinem Leben und Verhalten auftrete. Wenn es meine Entscheidungen und meine Handlungen sind, so bin ich die Quelle. Zu dieser Tatsache muss ich mich bekennen. Und ich darf sie nicht aus den Augen verlieren, wenn ich Entscheidungen treffe und handele.

Ich bin verantwortlich für das Maß an Bewusstsein, dass ich meine Arbeit entgegenbringe:

Hier gilt das gleiche wie bei der Frage der Entscheidungen. Niemand anders kann dafür verantwortlich sein, wie bewusst ich meinen täglichen Beschäftigungen nachgehe. Ich kann versuchen, beruflich bewusst mein Bestes zu geben, oder ich kann versuchen, mit einem möglichst geringen Bewusstsein und Aufwand davonzukommen. Oder ich versuche es mit irgendeiner Zwischenlösung. Wenn ich meine Verantwortung auf dieser Ebene nicht aus den Augen verliere, ist es wahrscheinlicher, dass ich meine Arbeit sehr bewusst erledige.

Ich bin verantwortlich für das Maß an Bewusstsein, dass ich meinen Beziehungen entgegenbringe:

Das vorgenannte Prinzip gilt gleichermaßen für meinen Umgang mit anderen – angefangen von der Gesellschaft, die ich mir suche, bis zu dem Bewusstsein, das ich Begegnungen entgegenbringe oder auch nicht. Bin ich wirklich da bei meinen Begegnungen mit anderen? Bin ich wirklich bei den Dingen, die gesagt werden? Denke ich über die Folgen meiner Äußerungen nach? Registriere ich, inwieweit andere von dem was ich sage und tue, betroffen sind?

Ich bin verantwortlich, wie ich meine Zeit schwerpunktmäßig nutze:

Es liegt in meiner Verantwortung, ob die Zeit und Energie, die ich im Einzelnen investiere, gemessen an meinen Wertvorstellungen angemessen ist oder nicht. Wenn ich behaupte, dass ich meine Familie mehr als alles andere Liebe, aber selten alleine mit ihr zusammen bin in meiner Freizeit weitestgehend im Kreis von Freunden mit Karten oder Golfspielen verbringen, so muss ich mich diesem Widerspruch stellen und über entsprechende Konsequenzen nachdenken. Wenn meine Hauptaufgabe in meinem Job erklärtermaßen darin besteht, neue Kunden für das Unternehmen zu werben, ich aber in Wirklichkeit 90 % meiner Zeit mit banalen Bürokram beschäftigt bin, der wenig zu den Umsätzen Beiträge, so muss ich mich der Frage stellen, wie ich meine Energie sinnvoller investieren kann.

Wenn ich im Rahmen meiner Beratertätigkeit Führungskräften den Satzstamm vorgebe: „wenn ich die Verantwortung dafür übernehme wie ich meine Zeit schwerpunktmäßig nutze…“, so kommen oft interessante Endungen dabei heraus:

„… Würde ich es lernen häufiger nein zu sagen;…“

„… Würde ich etwa 30 % meiner derzeitigen Beschäftigungen beiseitelassen;…“

„Wäre ich wesentlich produktiver Hätte ich mehr Freude an meiner Arbeit …“

„Wäre ich entsetzt, wie wenig ich in Wirklichkeit selbstbestimmt habe…“

„Könnte ich meine Fähigkeiten besser nutzen…“

Ich bin verantwortlich für die Qualität meiner Botschaften:

ich bin dafür verantwortlich, dass ich mich so klar wie möglich Ausdrücke, zu überprüfen, ob derjenige, der mir zuhört, mich verstanden hat, so laut und deutlich zu sprechen, dass man mich hören kann, wie höflich oder unhöflich ich meine Gedanken übermittele.

Ich bin verantwortlich für mein persönliches Glück:

Ein Zeichen fehlender Reife ist die Überzeugung, dass es die Aufgabe eines anderen Menschen sei, mich glücklich zu machen – genauso wie es früher die Aufgabe meiner Eltern war, mich zu ernähren. Wenn jemand mich liebte, dann würde ich mich auch selbst lieben. Wenn jemand sich um mich kümmerte, dann wäre ich zufrieden. Wenn jemand mir meine Entscheidungen abnehmen könnte, dann hätte ich keine Sorgen. Wenn mich doch nur jemand glücklich machen würde. Es gibt einen einfachen, aber wirksamen Satz stammen, der sie in die Wirklichkeit zurückholen kann: wenn ich die volle Verantwortung für mein Glück übernehme…

Wenn ich die Verantwortung für mein Glück übernehme, gewinne ich an Stärke und Kraft. Damit nehme ich mein Leben wieder selbst in die Hand. Ehe ich diese Verantwortung übernehme, stelle ich sie mir als Belastung vor. Und am Ende stelle ich fest, dass sie mich befreit.

Ich bin verantwortlich für die Werte, die ich für mein Leben wähle und übernehme:

Wenn ich nach Werten lebe, die ich einfach so und ohne nachdenken von anderen übernommen habe, ist es gut denkbar, dass ich mir vormachen, sie seien ein Teil „meiner Natur“ und dessen, „wer ich bin“ und so kann ich geschickt die Tatsache umgehen, dass sie sehr wohl eine Frage der Wahl sind. Wenn ich bereit bin anzuerkennen, dass meine Werthaltungen im Wesentlichen eine Frage der Wahl in Entscheidungen sind, dann kann ich meine Werten neu in Augenschein nehmen, sie hinterfragen und gegebenenfalls revidieren. Auch hier gilt wiederum, dass die Übernahme der Verantwortung mich befreit.

Ich bin verantwortlich für die Erhöhung meines Selbstwertgefühls:

Das Selbstwertgefühl ist kein Geschenk, dass ein anderer Mensch mehr machen kann. Es wird in meinem Inneren erzeugt. Passiv darauf zu warten, dass irgendetwas geschieht, dass mein Selbstwertgefühl erhöht, heißt, dass ich mich zur lebenslänglichen Frustrationen verurteile.

aus: Nathaniel Branden -Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls

Dem Selbstwertgefühl förderliche Überzeugungen im Zusammenhang mit der Realität

Was ist, ist.
Eine Tatsache ist eine Tatsache.
Selbst gewählte Blindheit macht weder das Unwirkliche wirklich, noch das Wirkliche unwirklich.
Den Tatsachen der Realität (so wie ich sie nach bestem Wissen verstehe), Rechnung zu tragen, führt zu befriedigenderen Ergebnissen, als die Tatsachen der Realität zu leugnen.

Überleben und Wohlbefinden hängen von der angemessenen Inanspruchnahme des Bewusstseins ab.
Wenn wir die Verantwortung zur Bewusstheit meiden, können wir uns nicht verwirklichen.
Im Prinzip gilt: das Bewusstsein ist zuverlässig, Wissen ist erwerbbar, die Realität ist erkennbar.
Werte, die das Leben und die Erfüllung des Individuums auf Erden fördern und unterstützen, sind Werten überlegen, die beides gefährden oder bedrohen.
Jeder Mensch hat einen Selbstzweck und ist nicht für die Zwecke andere da.
Er sollte entsprechend behandelt werden.
Der Mensch gehört weder der Familie noch der Gemeinschaft noch der Kirche noch dem Staat noch der Gesellschaft noch der Welt. Ein Mensch ist kein Besitz.
Jede Mitgliedschaft Erwachsener in Verbänden und Vereinigungen sollte gewählt und freiwillig sein.
Beziehungen, die auf dem Austausch von Werten basieren, sind denen überlegen, die darauf basieren, dass der eine sich dem anderen opfert.
Eine Welt, in der wir uns und andere für unsere Entscheidungen und Handlungen für verantwortlich halten, funktioniert besser als eine Welt, in der solche Verantwortlichkeiten bestritten werden.
Ein Leugnen persönlicher Verantwortlichkeit ist niemandes Selbstwertgefühls dienlich, am wenigsten dem Selbstwertgefühl der Person, die sie leugnet.

Aaron T. Beck (amerikanischer Psychologe)